Anscheinend ist die Mehrzahl der Hersbrucker der Meinung, dass der Stadtbus zu oft mit wenigen bis gar keinen Insassen die Routen abfährt. Da „diese“ Hersbrucker den Stadtbus nicht benützen, ist „denen“ also auch nicht bewusst, wo dieser verkehrt und wen er befördert. Anders herum betrachtet, sind die meisten privaten Pkws meist auch nur mit einer Person besetzt oder besorgte Elter verstopfen die Straßen, da sie ihre Kinder zur Schule bringen und holen müssen (wollen). Ein „Tag der offenen Stadtbusfahrt“ wäre hier mal angebracht, um diese Einrichtung mal allen Bürgern Hersbrucks nahe zu bringen.
Für die Bürger ohne Auto, weil sie zu alt sind eines zu steuern oder sich keines mehr leisten möchten / können, für die (geh)behinderten Mitbürger oder für die, die abends in der Stadt Essen gehen möchten und dazu ein Glas Wein oder Bier trinken möchten, für diese sind der Stadtbus und das Anrufsammeltaxi AST einfach unerlässlich.
Es ist anzumerken, dass der Stadtbus auch als Schulbus fingiert. Bei der übrigen Bevölkerung wird er als Anschlußmittel zum Zug gerne angenommen. Somit entstehen hier natürlich auch gewisse Stoßzeiten, wo der Bus absolut ausgelastet ist. Bei der Deutschen Bahn, U-Bahn, S-Bahn und dem regionalen Busverkehr ist dies auch so.
Unerklärlich ist dann auch die Tatsache, warum die „Werner-von-Siemens-Straße“ nicht als Haltepunkt eingerichtet wird. Auf der Höhe der Fa. Glas Gnad wäre hier eine hervorragende Möglichkeit gegeben. Mit den Firmen Fackelmann und KWF Buchelt sind hier zwei große Arbeitgeber, deren Mitarbeiter den Stadtbus nicht richtig nützen können. Es wäre ein Leichtes, die Linie 363 nach der Haltestelle „Ostbahnstraße“ über den Weiherweg diesen Haltepunkt zu bedienen. Für mich steht klar, dass die Stadtbusrouten und deren Fahrtakte nicht optimal aufgestellt sind und deshalb neu organisiert gehören. Und dies von den Bürgern, welche den Stadtbus brauchen und benützen. Vor Allem das Anrufsammeltaxi muss zu allererst wieder linienübergreifend umgestellt werden und zum Stundentakt zurückkehren.
Anzumerken ist, dass in der Leutenbachstraße, Höhe Sparkassengeldautomat, schon längst ein Fußgängerüberweg in Form eines Zebrastreifens zwecks besseren Übergangs zum S-Bahnhof angebracht hätte werden müssen.
Gruß Nachtgiecher