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#1

Entwicklungskonzept des Büros Drexl für Hersbruck - hier der Link.

in Das neue Gutachten über die Hersbrucker Altstadt. Was ist davon zu halten? 22.04.2010 11:44
von Wolfgang Schröpfer • 44 Beiträge

Hier ist der Link zu einem Bericht, den das Portal N-Land über das Gutachten des Architekten Drexl geschrieben hat. Die wesentlichen Inhalte sollten dort beschrieben sein.

http://n-land.de/hersbrucker-zeitung/lok...citta-slow.html

Ich wollte gerne das komplette Gutachten hier veröffentlichen. Leider war die Stadt Hersbruck nach dreimaligem Nachfragen und drei Wochen warten bisher nur in der Lage, mich auf den 4. Mai zu vertrösten. Dort wird in einer Sitzung über eine mögliche Veröffentlichung hier entschieden. Meine Meinung dazu: Aktive Bürgerbeteiligung ist in Hersbruck nicht so einfach.


zuletzt bearbeitet 22.04.2010 11:47 | nach oben springen

#2

RE: Entwicklungskonzept des Büros Drexl für Hersbruck - hier der Link.

in Das neue Gutachten über die Hersbrucker Altstadt. Was ist davon zu halten? 10.05.2010 14:33
von Wolfgang Schröpfer • 44 Beiträge

Am 6. Mai habe ich dann die erwartete Anwort von der Hauptverwaltung bekommen.
"....im Rahmen der Bauausschusssitzung wurde Ihrem Wunsch, den Entwurf des SEK auf die Homepage "Hersbruck-diskutiert" zu stellen, nicht entsprochen.
Vielmehr wollen die Fraktionen, dass das SEK nach eingehender Beratung, auf
der Homepage der Stadt veröffentlicht wird."

Also: Erst die Bauauschussler, die dann schon mal die Linie vorgeben. Alles schön offiziell der Reihe nach - und vor allem: Alles unter Kontrolle behalten.

Es wäre natürlich schon ein kleines Zeichen für aktive Bürgerbeteiligung und vor allem auch von Souveränität gewesen, wenn man sich zu einer Veröffentlichung hätte durchringen können. Was hätte den schon groß "schlimmes" passieren können? Vielleicht hätte jemand die eigene Meinung geschrieben. Oder auch ganz neue Anregungen?


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#3

RE: Entwicklungskonzept des Büros Drexl für Hersbruck - hier der Link.

in Das neue Gutachten über die Hersbrucker Altstadt. Was ist davon zu halten? 12.05.2010 17:02
von Franky • 22 Beiträge

Die Leute wollen einfach Ihre Ruhe vorm Bürger haben. Wollen in Ruhe schalten und walten. Bis zur nächsten Wahl. Da wird der Bürger wieder wichtig. Alle anderen Beteuerungen sind schlichte Lüge.

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#4

RE: Entwicklungskonzept des Büros Drexl für Hersbruck - hier der Link.

in Das neue Gutachten über die Hersbrucker Altstadt. Was ist davon zu halten? 12.07.2010 09:30
von etzerdle • 2 Beiträge

Des is doch typisch. Diskutiert wird erst dann, wenn es nix mehr zu diskutieren gibt, sondern vollendete Tatsachen.

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#5

RE: Entwicklungskonzept des Büros Drexl für Hersbruck - hier der Link.

in Das neue Gutachten über die Hersbrucker Altstadt. Was ist davon zu halten? 16.08.2010 20:53
von br • 1 Beitrag

Das Thema Transparenz in der Hersbrucker Stadtpolitik ist immer noch problematisch, da schließe ich mich dem Autor an. Das Entwicklungskonzept sollte hier im Forum veröffentlicht werden, um auch die Bürger an dieser Diskussion zu beteiligen.

"Hersbruck diskutiert" ist bisher das einzige lokale Forum, wo offen, zeitnah und aktuell oder auch konträr über heikle Themen diskutiert wird.

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#6

RE: Entwicklungskonzept des Büros Drexl für Hersbruck - hier der Link.

in Das neue Gutachten über die Hersbrucker Altstadt. Was ist davon zu halten? 06.05.2011 09:11
von Wolfgang Schröpfer • 44 Beiträge

Inzwischen wurde mir mitgeteilt, dass das Gutachten "netto" 13000 gekostet hat. In die Auftragsvergabe waren laut Stadtverwaltung die Stadträte "eingebunden".

Meine Frage war: Hat der Bgm selbst den Auftrag für das Gutachten vergeben oder hat der Stadtrat dies beschlossen? Dann bekommt man so eine Antwort!!!

Auf alle Fälle wurde das Gutachten wohl im Jahr 2009 in Auftrag gegeben. Also mitten in der Wirtschaftskrise, wo absehbar war, dass die Steuereinnahmen nicht unbedingt mehr werden. Sprich - wir waren auch damals ohne Neuverschuldung wohl schon pleite. Auf meine Frage, was von dem Stadtentwicklungskonzept in welcher Reiheinfolge umgesetzt wird, wurde mir mitgeteilt, dass die Maßnahme Pflaster Martin-Luther-Str. schon in Angriff genommen wurde. Der Rest steht unter Finanzierungsvorbehalt. Also auf deutsch: Die Kanalisation - und das ist der eigentliche Grund für die Arbeiten in der Martin-Luther-Str. - mußte ohnehin erneuert werden. Auch ohne ein SEK. Deswegen wurden hier wieder 13000 € zum Fenster hinausgeworfen. Wenn absehbar ist, dass man wegen Therme, Stadtbus, Museum (nicht wegen Wirtschaftskrise) über Jahre oder Jahrzehnte kein Geld hat, muß man doch keine Pläne machen, wie man das Geld - das man nicht hat - ausgibt. Bis man wieder irgendwann mal Geld hat, sind die Pläne sowieso wieder neu zu machen, weil das Leben ein Fluß ist. :-)


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#7

RE: Entwicklungskonzept des Büros Drexl für Hersbruck - hier der Link.

in Das neue Gutachten über die Hersbrucker Altstadt. Was ist davon zu halten? 17.07.2011 14:15
von COGITO • ( Gast )
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Ja, und was bringt so ein Gutachten? Die Erkenntnis, dass Hersbruck älter und leerer wird hätte man billiger haben können, nämlich vom Bayerischen Landesamt für Statistik. Die Tatsache, dass die Stadt Hersbruck dank strategisch ach so sinnvoller Politik immer mehr Ladengeschäfte aus der Stadt verdrängt und dadurch ungefähr so attraktiv wirkt wie eine mit Scheckenkorn vollgefressenes Langsam-Stadt-Viech in einem Escargots à la Bourguignonne, sieht jeder, der mit offenen Augen in der Innenstadt unterwegs ist. Das was jetzt an Geschäften in der Stadt ist, kann nicht ernsthaft als attraktiv bezeichnet werden: Mode für Senioren und beleibtere Damen mit ebenso dickem Geldbeutel sowie die sog. Kasse, die angeblich sparen will. Viel mehr gibts ja sowieso nimmer. Dafür aber auch noch "netto" 13.000,-- Euronen auszugeben, hält man ja im Kopf nicht aus. Die Politik der Stadt ist einfach nicht durchdacht. z. Bsp.: Alleine die jetzige Neuausweisung von Baugebieten ausgerechnet an Bahnlinien (Umgebungslärm, extra Maßnahmen zur Lärmreduzierung) spricht Bände. Wie viele schöne Flecken gibt es es in Hersbruck, bei denen solche teuren Maßnahmen nicht notwendig gewesen wären. Stadtbus etc. sollte man tendenziell nicht einstampfen, weil das die Stadt noch weniger attraktiv machen würde. Allerdings könnte ich mir eine zeitweise Reduzierung des Angebots vorstellen. Was könnte man eigentlich in der StadtVERWALTUNG einsparen. Ich meine konkret Personalkosten.

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