Aktuell hat ja wieder mal ein Stadtplaner ein Konzept zur Belebung Hersbrucks vorgestellt. Er empfahl auch, in der Hersbrucker Innenstadt - eventuell auch auf Kosten des Denkmalschutzes - größere zusammenhängende Flächen für den Handel zur Verfügung (von wem hat er nicht gesagt) zu stellen.
Grundsätzlich hat er recht. Die für den Verbraucher vermeintlich attraktiveren Handelsketten brauchen alle etwas größere Flächen als momentan in der kleintteiligen, mittelalterlichen Altstadt zur Verfügung stehen.
Die Frage ist, ob Hersbruck hier Immobilien an- und weiterverkaufen soll? Irgendjemand wird die Sache in die Hand nehmen müssen. Ob auswärtige das Interesse dafür aufbringen halte ich für zweifelhaft.
Als Anhang noch ein interessanter Artikel über die Stadt Weiterstadt in Hessen. Dort ist der Verödungsprozeß der Innenstadt schon weiter fortgeschritten.![]()
Ich hoffe bald das aktuelle Gutachten von der Stadt für eine Diskussion zur Verfügung gestellt zu bekommen.