Schon 2007 bekam die Frankentherme Bad Windsheim den Deutschen Tourismuspreis für ein innovatives Tourismusprodukt. Das muß für die Frankenalbtherme und ganz Hersbruck der Vergleichsmaßstab sein!
Die folgenden Eingangsworte auf der Website des Deutschen Tourismusverbandes beschreiben auch gut die bisherigen Hersbrucker Zustände.
http://www.deutschertourismusverband.de/...hp?pageId=10008
Zitat: "Während bei den großen Reiseveranstaltern oder in der Industrie ganze Heerscharen von Entwicklern, Designern und Marketingstrategen ständig auf Hochtouren an neuen Ideen arbeiten, läuft bei vielen Anbietern und Destinationen im Tourismus die Entwicklung von Innovationen häufig eher nebenbei."
Umso schlechter für Hersbruck, dass es Mitbewerber gibt, die offensichtlich ihre Hausaufgaben besser gemacht haben als die Verantwortlichen der Frankenalbtherme und des Rathauses. Ob wir nun auch noch nach Sole bohren müssen, sei mal dahingestellt, aber man sieht schon auch in der Außendarstellung der Bad Windsheimer Therme, dass dort weitaus professioneller gearbeitet wird, als in Hersbruck. Die Gestaltung der Werbemittel ist einfach deutlich geschmackvoller und stilsicherer gemacht als in Hersbruck. Da an der Therme selbst aus urheberrechtlichen Gründen (Architekt!) wohl nicht viel verändert werden darf, ist die Vermarktung oder auch das Nutzungskonzept zu verbessern.
Ich würde mich jedenfalls freuen, wenn in absehbarer Zukunft auch Hersbruck zumindest Teilnehmer des deutschen Tourismuspreises wäre. Ein Auszug auch den Spielregeln: Zitat:"Wir suchen zukunftsweisende, innovative Projekte, die das Zeug zum Publikumsliebling haben und neue Maßstäbe hinsichtlich Originalität, Kreativität und Qualität setzen."
Um es klar zu sagen: Hier wird von mir nichts schlecht geredet. Es geht darum, auf professionelle Art und Weise ein gutes Produkt möglichst werbewirksam darzustellen. Das muß man verlangen dürfen.
Ein positives Zeichen besteht darin, dass sich die örtliche IHK nun auch mit einer eigener Initiative zur Verbesserung des Marketings der Gesundheitsregion Hersbruck einbringt. Natürlich liegt es nicht nur an der Vermarktung, sondern auch am Produkt. Stichwort bessere Radwege. Aber es ist nun doch leichte Hoffnung angebracht.