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poll Umfrage: Ist die Therme für Hersbruck ein Gewinn.
Stimmen zur Umfrage "Ist die Therme für Hersbruck ein Gewinn." 5 Stimmen abgegeben.
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Antworten Anteil der Stimmen Abgegebene Stimmen

1. ja 40% 2

2. nein 0% 0

3. so nicht 60% 3
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5 Mitglieder haben an der Abstimmung teilgenommen.

#1

Leider nein

in Die Frankenalbtherme - für alle Bürger ein Gewinn? 15.07.2009 10:51
von Hansi • 4 Beiträge

Wenn es denn so ist, dass die Therme Jahr für Jahr Verlust macht, kann man sich schon die Frage stellen, wer denn von der Therme profitiert.

Erstmal die Leute, die in die Therme als Badegast gehen. Klar - niemand wird gezwungen die Eintrittspreise zu bezahlen und für den Thermengänger ist ein Besuch offensichtlich ein Gewinn. Leider sind es zuwenige, sonst würde die Therme vermutlich keine roten Zahlen schreiben.

Einen Gewinn/Arbeitsplatz hat auch das dort angestellte Personal. Bis auf die Führungskräfte wird dieser aber nicht so wahnsinnig groß ausfallen.

Die Betreibergesellschaft soll ja in jedem Fall profitieren. Egal ob die Therme mit Gewinn oder Verlust arbeitet. Der Verlust geht natürlich auf die Gemeinschaft Hersbruck über. Das heißt Hersbruck muß Jahr für Jahr bei der Therme zuschießen. Dieses Geld fehlt für andere , mitunter wichtigere, Investitionen.

Wer profitiert sonst noch davon?


zuletzt bearbeitet 18.09.2009 11:07 | nach oben springen

#2

RE: Leider nein

in Die Frankenalbtherme - für alle Bürger ein Gewinn? 08.10.2009 14:41
von kirwabua33 • 8 Beiträge

Hallo,

die Frage ist doch, warum nichts oder nicht genug gegen das jährliche - vom hersbrucker Bürger zu bezahlende - Defizit der Therme unternommen wird? Zumindest könnte man bei den Geschäftsführergehältern ansetzen. Da sind zwei studierte Personen, die sicher ein entsprechendes Gehalt fordern. Aber sind zwei Studierte für den laufenden Betrieb jetzt noch nötig? Was machen die in der Realität den ganzen Tag zu zweit? Badewasser einlassen? Alle halbes Jahr eine Küchenhilfe einstellen? Gelegentlich einen Handwerker bestellen?

Wenn man einigermaßen fleissig ist, könnte man dieses Pensum wohl locker mit ein bis zwei Halbtageskräften bewältigen, die eine qualifizierte kaufmännische Ausbildung haben.

Aber vermutlich hat Hersbruck ja gar nicht mehr die Möglichkeit auf Personalentscheidungen konkret Einfluss zu nehmen. Jetzt zahlen wir alle die Zeche für die Entscheidung, die Verluste komplett durch die Stadt und somit den Steuerzahler begleichen zu lassen.

Es wäre schon zu überlegen, ob die Stadt die Sache selbst in die Hand nimmt, wenn es die Betreibergesellschaft nicht auf die Reihe bringt, einen Gewinn zu erwirtschaften. Eine Vertragsverlängerung mit der Betreibergesellschaft würde ich sehr kritisch betrachten. Aber wahrscheins simmer etz eh längerfristig gebunden.

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